Duterte, Covid-19 Und Der Populistische Autoritarismus Auf Den Philippinen: Auseinandersetzungen Und Widersprüche

September 2022

Verna Dinah Q. Viajar

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In ihrem Umgang mit der Coronavirus-Pandemie hat sich die Duterte-Regierung schlecht vorbereitet gezeigt. Sie reagierte nicht nur zu spät, um die lokale Ausbreitung zu stoppen, sondern auch völlig überzogen, was die Durchsetzung des Lockdowns angeht. Die Philippinen hatten den strengsten und längsten Lockdown Asiens. Dennoch stieg die Zahl der COVID-19-Infektionen vom Juni 2020 bis zum neuerlichen Ausbruch im März 2021 stetig an. Dies zeigt, dass Lockdown-Maßnahmen allein, ohne Flankierung durch wirksame Gesundheitsmaßnahmen, die Übertragung von COVID-19 nicht aufhalten können. Anstatt den Verlust an Menschenleben und Lebensgrundlagen rasch zu beenden, hat die Regierung ihren autoritären Griff nach der Macht verstärkt. In diesem Beitrag werden die Widersprüche und Auseinandersetzungen, die mit Dutertes anhaltenden Populismus einhergehen, im Kontext der zunehmenden Tendenz zu Autoritarismus in der COVID-19-Pandemie untersucht. Ausgehend von einer gramscianischen Perspektive und kritischen Theorien zu Neoliberalismus, Populismus und Autoritarismus werden die zunehmenden Ungleichheiten, die neoliberale Politik und die faschistischen Tendenzen in der aktuellen politischen Ökonomie der Philippinen analysiert.

Dieses Papier ist Teil unserer Reihe „LESSONS LEARNED DURCH COVID-19: TRANSFORMATION EINER GLOBALEN KRISE ZUR GLOBALEN SOLIDARITÄT?“ Laden Sie hier ein PDF für die vollständige Serie herunter.

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